Sonntag, 18. November 2012, 18:00 Uhr

Erlöserkirche Gevelsberg

 

Requiem

 

Vokal- und Instrumentalmusik zum Ende des Kirchenjahres

mit Werken von Colin Mawby (Requiem), J. S. Bach (Kantate "Wachet auf, ruft uns die Stimme") u. a.

 

Antje Bischof – Sopran

Mark Heines – Tenor

Thomas Herberich – Bass

Camerata Vocale Gevelsberg

Capella instrumentale Gevelsberg

Leitung: Gerhardt Marquardt

 

Eintritt: 12,- € (8,- €)

RGB


 

Das 2010 im Gedenken an seine Mutter entstandene Requiem des englischen Komponisten Colin Mawby bildet einen der Schwerpunkte in diesem Konzert. In der Besetzung für Solostimmen, Chor und Orgel bildet es einen Gegenpol zu Johann Sebastian Bachs Kantate „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ in der Solostimmen und Chor von einem Kammerorchester begleitet werden.

 

Programm

 

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Wende dich zu mir

Motette für Sopran- und Bass-Solo, dreistimmigen Chor, Streichinstrumente (2 Oboen ad libitum) und Orgel

 

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Ach Herr, strafe mich nicht um deinen Zorn

Psalm 6 für Tenor, Oboe oder Oboe d‘amore, Violine und Generalbaß

 

Georg Philipp Telemann (1681-1767)

Lehre uns bedenken

Motette für dreistimmigen Chor, Streichinstrumente (2 Oboen ad libitum) und Orgel

 

Colin Mawby (*1936)

Requiem

für Sopransolo, Basssolo, gemischten Chor und Orgel

 

Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Wachet auf, ruft uns die Stimme

Kantate zum 27. Sonntag nach Trinitatis

für Soli (STB), vierstimmig gemischten Chor und Orchester (BWV 140)


AUSFÜHRENDE

 

Der Chor

 

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Die Camerata Vocale Gevelsberg, 2011

 

Die Solisten

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Antje Bischof (Sopran)

Geboren 1969 in Wuppertal, erhielt sie ihre erste musikalische Ausbildung (Violine) an der Bergischen Musikschule Wuppertal. Ihre Liebe zum Gesang entdeckte sie während ihrer Ausbildung zur Musik- und Lateinlehrerin (Sek II) in Köln.
 

1993 begann sie parallel zum Schulmusikstudium an der Musikhochschule Köln Gesang zu studieren, zunächst zwei Semester bei Prof. Wilfried Jochims, anschließend bei Prof. Henner Leyhe (mit ergänzenden Studien bei Kai Wessel, Emma Kirkby, Ketil Haugsand, u.a.). 1999 legte sie in Köln die künstlerische Reifeprüfung ab.
 

Den Abschluß eines weiterführenden Studiums bei Prof. Barbara Schlick (Musikhochschule Wuppertal) bildete im April 2002 das Konzertexamen.

Als Solistin legt Antje Bischof den Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit auf den Oratorien- und Konzertbereich. Ihr Repertoire erstreckt sich von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik, wobei ihre Vorliebe der Alten Musik, insbesondere den Werken J. S. Bachs gilt.

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Sein breit aufgestelltes Repertoire erarbeitete sich Mark Heines während der Ausbildung bei dem englischen Tenor und Gründungsmitglied der „King's Singers“ Alastair Thompson, sowie bei der ungarischen Sopranistin Krisztina Laki.

Auf der Opernbühne zeigt sich der jugendliche Tenor charakterstark: Er fühlt sich gleichsam wohl in den barocken Partien Georg Friedrich Händels (Acis and Galatea, Acis) oder Thomas Arnes (Artaxerxes, Rimines), wie in der Wiener Klassik und Mozarts Theatermusik (Zauberflöte, Tamino; Don Giovanni, Don Ottavio). Ebenso spielfreudig zeigt er sich als Rinuccio in Puccinis Gianni Schicchi oder Lysander in Brittens A Midsummer Night's Dream.

Große Aufmerksamkeit erringt Mark Heines mit seinen dramatischen Interpretationen der Bachschen Passionsoratorien, die er bereits unter der Leitung von Helmuth Rilling vielfach mitgestaltete, und gleichfalls durch die Oratorien Joseph Haydns und Felix Mendelssohn Bartholdys.

Sein vielseitiges musikalisches Interesse verwirklicht Mark Heines im Rahmen intensiver Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Bei seiner Arbeit begleiten ihn Ensembles, die sich der historischen Aufführungspraxis widmen, wie die Hannoversche Hofkapelle oder das Main-Barockorchester, aber auch Orchester mit modernem Instrumentarium, wie das Bach-Collegium Stuttgart.

Mit großer Ambition tritt Mark Heines bei Aufführungen zeitgenössischer Kompositionen in Erscheinung. Als regelmäßiger Gast der Ruhrtriennale wirkte er unter anderem in Werken von Tan Dun, Sofia Gubaidulina, Wolfgang Rihm, Claude Vivier, Gerhard Stäbler oder Sven-David Sandström mit.

Eben diese Flexibilität, Spielfreude und Charakterstärke des jungen Tenors belegen erste CD-Einspielungen und Rundfunkproduktionen auf überzeugende Weise.

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Thomas Herberich, Bass,

studierte zunächst Kirchenmusik in Speyer, danach privat Gesang bei Brigitta Seidler-Winkler, anschließend an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Köln bei Prof. Dr. Franz Müller-Heuser und Edda Moser. Dort auch Opernschule bei Michael Hampe. Liedgestaltungskurse besuchte er u.a. bei Jürgen Glauß, Helmut Deutsch und Hartmut Höll.

 

Mitwirkung als Solist bei der Stuttgarter Bachakademie bei Helmut Rilling, dem Stuttgarter Kammerchor, der Rheinischen Kantorei, Frankfurter Vokalensemble, der Opera minora (Amsterdam) und der Musikbühne Mannheim.

 

Zusammenarbeit mit Ralf Otto, Frieder Bernius, Hermann Max und Stefan Laux.

 

Sein Schwerpunkt liegt im Konzert- und Oratorienbereich, sein Repertoire umfasst alle großen Liederzyklen von Schubert, Schumann, Brahms und Wolf sowie alle großen Oratorienpartien aber auch viel Opernpartien wie z. B. "Sarastro“ Zauberflöte, "Kaspar“ Freischütz“, "Phillip“ Don Carlos; u.v.m.

 

Rundfunkaufnahmen entstanden bei SWR, DLF und WDR, CD-Einspielungen u.a. bei Sony und Capriccio und Fernsehaufnahmen bei SWR und ZDF.